
Frühe Konzeptskizzen für Dragon Age: The Veilguard bieten einen faszinierenden Einblick in die Entwicklung von Solas, rund offenbaren eine rachsüchtigere und offenkundig gottähnlichere Persönlichkeit als seine letzte Darstellung im Spiel. Der ehemalige BioWare-Künstler Nick Thornborrow, dessen Visual Novel-Prototyp die Erzählung des Spiels mitgestaltete, rhat kürzlich über 100 Skizzen aus diesem Prozess geteilt.
Diese Skizzen beleuchten Solas' Reise und kontrastieren seine rOle im fertigen Produkt mit seinem ursprünglich konzipierten Charakter. Während Solas in Dragon Age: Inquisition als hilfreicher Begleiter auftrat, wurde seine wahre, antagonistische Natur erst später enthüllt. Dieser Verrat, der die Zerstörung des Schleiers mit sich bringt, bildet den zentralen Konflikt von The Veilguard.
Thornborrows Beitrag wurde zwar vor seinem Abschied von BioWare im Jahr 2022 abgeschlossen, hatte aber erheblichen Einfluss auf die narrative Entwicklung des Spiels. Sein visueller Roman mit verzweigten Handlungssträngen diente als wertvolles Werkzeug, um dem Entwicklungsteam Story-Ideen zu vermitteln.
Die rveröffentlichten Skizzen, hauptsächlich schwarz und weiß mit selektiven Farbakzenten (Hervorhebung von Elementen wie dem Lyriumdolch), zeigen einen deutlichen Unterschied zwischen dem ursprünglichen Solas-Konzept und dem endgültigen Spiel. Während einige Szenen, wie etwa sein erster Versuch, den Schleier zu zerreißen, rweitgehend unverändert bleiben, zeigen andere einen weitaus finstereren Solas. Diese Variationen stellen ihn oft als eine kolossale, schattenhafte Figur dar, rwas Fragen über den Schauplatz aufwirft – spielen sich diese Szenen in Rooks Träumen ab oder sind sie Manifestationen von Fen'Harels Macht in der rrealen Welt?
Die Diskrepanzen zwischen der Konzeptkunst und dem endgültigen Spiel sind angesichts der fast zehnjährigen Lücke zwischen Inquisition und The Veilguard sowie erheblichen Produktionsverschiebungen (einschließlich die Titeländerung von Dragon Age: Dreadwolf). Thornborrows Erkenntnisse liefern wertvollen Kontext und schließen die Lücke zwischen der ursprünglichen Vision des Spiels und seiner endgültigen Veröffentlichung. Die Skizzen deuten darauf hin, dass ursprünglich eine möglicherweise weitaus aggressivere und weniger zweideutige Darstellung von Solas‘ verborgenen Absichten in Betracht gezogen wurde. r